Kulturelle Bildung: workshops, Themen, Vorlesungen

Claus Worenskis Angebot für Teilnehmer_innen ab 16 Jahren richtet sich an Partner für Kooperationsprojekte wie Schulen und Jugendeinrichtungen, an Jugendaustausch- und Integrationsprojekte, an Vermittlungsprojekte in Museen und andere – gerne interdisziplinäre und spartenübergreifende – Projekte zur Förderung der kulturellen (Weiter)Bildung und einer weltoffenen Entfaltung junger Menschen.

Unterschiedliche kulturelle und religiöse Hintergründe der Teilnehmer_innen werden als Bereicherung der Projektarbeit verstanden. Die workshops können von Claus Worenski in deutscher und englischer Sprache gehalten werden.


ZIELE DER WORKSHOPS, VORLESUNGEN UND  VERMITTLUNGSARBEIT

sind die Vermittlung von Wissen, die Ausbildung von differenziertem Denken und kritischem Hinterfragen, der Umgang mit den Widersprüchen unserer Umwelt und unserer Existenz,  praxisorientiertes Lernen, die Förderung von sozialen Kompetenzen und Verantwortungsbewusstsein, die Stärkung der Identität und die Entfaltung der Persönlichkeit – mit Spaß und Freude am ausprobieren und spielen und mit Toleranz und Respekt für einander.


THEATER- UND FILMWORKSHOPS

Die theoretische und praktische Projektarbeit von Claus Worenski lebt vom aktiven Sich-Einbringen und Mitgestalten der Teilnehmer_innen.

Aus dem weiten Feld möglicher Themen bietet Claus Worenski eine Auswahl von  Themenkomplexen an, die geeignet sind, in vielen Aspekten von den Teilnehmer_innen in ihren aktuellen Lebenswelten bearbeitet zu werden. Beide Temenkomplexe fragen nach der Zukunft, nach Vorstellungen von Zukunft, nach Visionen, Utopien, Dystopien – fantastisch, provokant, ernst, lustig, naiv…:

Internet – Digitalisierung – neues Arbeiten – Künstliche Intelligenz

Was ist das eigentlich und was hat das mit mir zu tun? Wem gehört das Internet? Verunsicherung? Überforderung? Müssen wir bald nicht mehr arbeiten, weil Roboter das für uns machen? Was machen wir dann eigentlich mit all der freien Zeit? Sind IT-Sicherheitsexpert_innen die künftigen Machthaber_innen? Sind Algorithmen die heiligen Schriften des 21. Jahrhunderts? Was ist gemeint, wenn von Aushöhlung der Demokratie die Rede ist? Nutzt Du Dein smartphone oder nutzt es Dich? Sind wir bald nur noch Nutzer und Konsumenten? …

Religion(en)

‚Opium des Volkes’* oder Weltmacht? Was ist Euch heilig? Woran glaubt ihr? Es gibt eine App, die Dich mehrmals am Tag daran erinnert, dass Du sterben wirst – worum geht es im Leben?  Wer, wo, was und wie ist Gott/JHWH/Allah… und warum?  Sünde? Vergebung? Sind Burkas bald total angesagt, um Überwachungskameras zu hacken? Wann wird Religion Ideologie? Sind wir schon im Paradies oder kommt das erst noch? Was ist beten und was beten wir an? …

*aus der Religionskritik von Karl Marx

Dieses Angebot einer Auswahl soll eine Idee von Bezügen und Möglichkeiten vermitteln und bedeutet keine Ausschließlichkeit für Themen der Projektarbeit.

Impulsreferate bieten Inspirationen, entfachen Diskussionen und stellen Fragen. Aus den Diskussionen, Fragen und Ideen der Teilnehmer_innen entstehen die Textfassungen von Theaterinszenierungen und die Drehbücher für Kurzfilme oder Dokumentationen – eventuell angereichert durch sampling und Collage mit Texten/Zitaten und Musik aus (möglichst) unerwarteten oder klassischen Quellen. Vielleicht wird daraus auch ein Musik-Video mit gerapten Texten der Teilnehmer_innen…

Projekt iDivine mit dem mobilen Heiligenschein von Claus Worenski


 THEATERWORKSHOPS

Projektbezogen oder eingebunden in den Stundenplan eines Schuljahres.

Im Vordergrund steht die Förderung individueller Talente der Teilnehmer_innen, das Experimentieren mit Ausdrucksmöglichkeiten, das Spielen mit Sprache und Körper, das Zusammenspiel in der Gruppe und die Erfahrung einer gemeinsamen Suche nach Mitteln und Möglichkeiten, theatral zu zeigen und zu sagen, was den Teilnehmer_innen wichtig ist.

Interessant ist dabei immer auch der Bezug der Mittel und Möglichkeiten des Theaters zu den technischen Bildern und -Kommunikationsmitteln, mit denen wir ständig zu tun haben. Von einer Bühne in einen voll besetzten Zuschauerraum zu schauen und einen Text zu sprechen ist anders, als ein selfie mit einem Kommentar zu posten…

Es geht nicht um die perfekte show. Es geht nicht um die Suche nach dem neuen  Supertalent. Es geht auch nicht um method acting oder einen möglichst effektvollen Seelenstriptease. Die Erfahrungen, die die Teilnehmer_innen im geschützen Raum der Theaterproben beim experimentieren mit Inhalten und Ausdrucksmöglichkeiten machen können, sind wertvoll und nachhaltig. Darum geht es.

www.worenski.de/theater

Stefanie Roße in GENERALPROBE: HOFFNUNG GLAUBE LIEBE; Textfassung und Regie: Claus Worenski


FILMWORKSHOPS

Projektbezogen oder eingebunden in den Stundenplan eines Schuljahres.

Im Vordergrund steht auch hier die Förderung individueller Talente der Teilnehmer_innen, die Zusammenarbeit in der Gruppe und die Erfahrung einer gemeinsamen Suche nach Mitteln und Möglichkeiten, filmisch zu zeigen und zu sagen, was den Teilnehmer_innen wichtig ist.

Ein Grundverständnis über Filmtechnik ist für die Herstellung von bewegten Bildern unerlässlich. Deshalb wird in den Filmworkshops immer auch ein technisches Grundwissen vermittelt: digitale Kameratechnik, Lichttechnik, digitale Tontechnik, digitaler Filmschnitt und Dramaturgie… Siehe dazu auch den Themenkatalog für Grundlagen audiovisueller Kommunikation und Gestaltung unten.

Neben einem technischen Grundverständnis geht es auch um das, was mit der Technik abgebildet und gesagt werden soll. Die Ideen für einzelne Szenen, die Story, das Drehbuch für einen Kurzfilm, ein Musik-Video oder eine Dokumentation werden von Claus Worenski kuratiert, werden aber originär von den Teilnehmer_innen kreiert und umgesetzt.

Auch in den Filmworkshops geht es nicht um die perfekte show. Computergenerierte special effects und Technik-Schlachten sind hier weniger gefragt. Spaß am ausprobieren, unkonventionelle Umsetzungen, learning by doing und mit vermeindlich einfachen Mitteln eine Geschichte erzählen – daraus werden auch in den Filmworkshops wertvolle und nachhaltige Erfahrungen gemacht.

www.worenski.de/film

www.worenski.de/werbung

 

Dreharbeiten zum Kurzfilm WACHZUSTAND; Regie: Claus Worenski


BESTENFALLS

kann aus einem oder mehreren Theater- und Filmworkshops ein interdisziplinärer Theaterabend, eine Performace erarbeitet werden mit Video/Film-Teilen, live-Einsatz der Kamera auf der Theaterbühne, Sprechtheater, Musik, vielleicht Tanz…

Die Teilnehmer_innen sind Darsteller_innen, Filmemacher_innen, Musiker_innen, Tänzer_innen… Und das Theater hat die wundervolle Eigenschaft, die unterschiedlichen Medien in sich aufnehmen und zeigen zu können, ohne sie zu verschlingen.


GRUNDLAGEN AUDIOVISUELLER KOMMUNIKATION UND GESTALTUNG

Aus dem Studium der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste Berlin bietet Claus Worenski mediengestütze Vorlesungen und/oder Impulsreferate als Begleitung von Theater-und Filmworkshops oder als projektbezogene, eigenständige Vorlesungsreihe an.

Themenkatalog

 

©Klaus Lange, Dreharbeiten zu Teil 3 der Kurzfilmtrilogie HOFFNUNG GLAUBE LIEBE; Regie: Claus Worenski